Montag, 12. Februar 2018

Fenchel-Kräuter Tortilla

Wissenswertes:
Soll es etwas leichtes sein? Gerade passend nach einem Tag der Völlerei? Ja dann passen selbstgemachte Gemüse Tortilla genau dann wenn man trotz Hunger nur etwas kleines essen möchte. Deshalb gilt, haue etwas Gemüse in eine Pfanne und bereite etwas leckeres daraus zu. Genau hier sind meine Fenchel-Kräuter Tortilla das passende Gericht. Sie schmecken lecker und sind auch schnell zubereitet, richtig toll für einen leichten Snack.

Zutaten (4 Personen):
2 große Kartoffeln
1 Fenchel
10 Eier
Dillzweige
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Arbeitszeit: ca. 40 Minuten

1) Die Kartoffel kochen und anschließend gepellt in dünne Scheiben schneiden. Den Fenchel waschen und halbieren, den Strunk herausschneiden und in sehr dünne Streifen schneiden.

2) Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben gemeinsam mit dem Fenchel darin ca. 10 Minuten braten lassen. Gelegentliches Wenden nicht vergessen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3) Während die Kartoffeln braten, den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Dill waschen, mit einem Küchenpapier abtupfen und kleinhacken. Anschließend werden die Eier verquirlt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

4) Die Eier in die Pfanne dazu geben und stocken lassen. Bitte nicht vermengen, da der Tortilla sonst kaputt geht. Wenn die Oberfläche vom Tortilla nicht mehr flüssig ist, ihn auf das Backpapier gleiten und im Ofen für weitere 10 Minuten garen lassen. Nach dem Backen den Tortilla mit Dill bestreuen und schon ist er fertig.

Lasst es euch schmecken.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Hambagu (Japanisches Hamburger Steak)

Wissenswertes:
Das Hamburger Steak hat seinen Ursprung aus Deutschland und wird hier bei uns auch gerne Hacksteak genannt. Es ähnelt einer Frikadelle und hat meist die Form eines Steaks. Mit den Jahren wurde das Hacksteak auch im Ausland beliebt und ist ebenfalls in Japan irgendwann gelandet. Man sagt, dass in der Meji-Zeit (1852-1912) in Yokohama das erste Hambagu serviert worden sei. Aber so richtig populär wurden sie in den 1960iger. Das Grundrezept beinhaltet immer gemischtes Hackfleisch welches mit Zwiebeln, Eiern und Paniermehl (Panko) verfeinert wird. Je nach Restaurant in Japan gibt es hierfür auch unterschiedliche Arten der Zubereitung. Manche geben Käse hinzu und servieren es auf eine italienische Art mit Tomatensoße, oder es wird mit japanischem Curry verfeinert oder auch mit einer Rotwein-Worcestershire Soße. Kinder lieben sie auch in Bentos.

Zutaten (4 Portionen):

Patties
⚬ 400g gemischtes Hackfleisch
⚬ 1 Zwiebel
⚬ 1 Ei
⚬ 20g Panko
⚬ 2 EL Milch
⚬ Muskatnuss
⚬ Pfeffer
⚬ Salz
⚬ 60ml Rotwein
⚬ Öl zum anbraten

Soße

1 EL ungesalzene Butter
⚬ 3 EL Rotwein
⚬ 3 EL Wasser
⚬ 2 EL Ketchup
⚬ 2 EL Tonkatsu Soße oder Worcestershire Soße

Zubereitung:

Arbeitszeit: ca. 60 Minuten
1) Die Zwiebeln schön fein schneiden und anschließend auf mittlere Hitze sie mit etwas Öl anbraten. Wenn sie goldgelb sind, noch etwas mit Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

2) Folgende Bestandteile werden nun in eine Schüssel gegeben: Das Hackfleisch, die angebratenen Zwiebelstücke, das Ei, Milch, Panko. Muskatnuss, Salz und Pfeffer. Anschließend das ganze Gemisch mit der Hand solange vermischen bis eine zähe Masse entsteht.

3) Jetzt die Hände mit etwas Wasser befeuchten und aus dem Hackfleisch in etwa vier gleich große Patties formen. Während des Formens müssen die Pattiest von der einen Hand in die andere Hand "geworfen" werden, damit durch das Aufklatschen die Luftblasen, welche beim Formen entstanden sind, aus dem Hackfleisch verschwinden. Sie platzen sonst beim Braten auf und können Fettspritzer in der Küche verteilen. Anschließend die Patties für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen damit das Aroma schön verteilt wird und sie sich besser anbraten lassen.

4) In einer Pfanne wird nun etwas Öl auf mittlere Hitze erhitzt und die Hackfleischpatties hineingegeben. Hierbei ist darauf zu achten, dass zwischen den Patties etwas Platz gelassen wird. In die Mitte der Patties werden mit zwei Fingern eine kleine Mulde gedrückt da sie sich beim braten etwas ausdehnen. Für ca. 5 Minuten müssen sie jetzt auf einer Seite angebraten werden. Dies ist natürlich abhängig von der Dicke der Patties.

5) Wenn die Patties schön braun gebraten sind, werden sie umgedreht. Jetzt den Rotwein hinzugeben und für weitere 5 Minuten auf geringer Hitze köcheln lassen. Nicht vergessen, die Pfanne mit einem Deckel abzudecken damit eine gute Hitzeverteilung entsteht. Nach 5 Minuten den Deckel öffnen und dann für 2-3 Minuten auf hoher Hitze den Wein auskochen lassen. Die Patties anschließend heraus nehmen.

6) Die Pfanne nicht auswaschen, denn im Bratenfett wird die Soße jetzt zubereitet. Alle flüssigen Bestandteile der Soße vorher in einer kleinen Schüssel zusammenmengen und mit Butter in die Pfanne geben. Das Ganze jetzt auf mittlere Hitze kochen lassen bis der Alkoholduft verschwunden und die Soße schön dick geworden ist. Während des kochen kann das oben schwimmende Fett abgehoben werden.

7) Jetzt sind unsere Hambagu auch schon fertig. Sie können mit Gemüse auf einem Teller serviert werden und oben drauf kommt die leckere Soße.

Lasst es euch schmecken.


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▸ Siehe auch:
Bento - Die Kunst des Anrichtens von Speisen
Die japanische Küche und deren wichtigsten Grundzutaten

Montag, 5. Februar 2018

Gyoza (Japanische Teigtaschen)

Wissenswertes:
Gyoza sind in Japan beliebte Teigtaschen die mit verschiedenen Zutaten gefüllt werden. Ihren Ursprung haben sie in China, dort heißen sie Jiaozi. Sie ähneln den in Deutschland bekannten Maultaschen. Die Füllung besteht meist aus Gemüse welches mit Fleisch oder Meeresfrüchte gemischt werden. Gewürzt wird die Füllung mit Sojasoße, Mirin oder auch Sake. Sie werden entweder gekocht, gedämpft oder angebraten. Manchmal gibt es sie sogar frittiert. Ihre Beliebtheit haben Gyoza besonders in Ramenrestaurants. Dort werden sie als Beilage zu verschiedenen Ramengerichten gereicht, oder auch manchmal als Bestandteil mancher Suppen. Auch in verschiedenen Isakaya (Kneipen) gibt es sie als Snack. Die Stadt Utsunomiya (zentrales Japan) ist bekannt als Geburtsort der japanischen Gyoza. Von dort aus verbreiteten sich die leckeren Teigtaschen in ganz Japan. Es gibt sie gefroren oder frisch in allen Ecken Japans und auch außerhalb der japanischen Grenzen freuen sie sich großer Beliebtheit. Sie sind einfach in der Herstellung und liefern wichtige Nährstoffe die der Mensch am Tag so braucht.

Zutaten (ca. 30 Gyoza):
Füllung
⚬ 400g Schweinehackfleisch
⚬ 1/4 Kohl oder Chinakohl
⚬ 2 Frühlingszwiebel
⚬ 2 Zehen Knoblauch
⚬ 1/4 Knolle Ingwer
⚬ 4 EL Sojasoße
⚬ 4 EL Sake
⚬ 3 EL Mirin
⚬ 1 TL dunkles Sesamöl
⚬ 1 TL Salz
⚬ 1/2 TL Pfeffer
⚬ 40ml Wasser
⚬ Öl zum anbraten

Teig
⚬ 400g Weizenmehl Typ 405
⚬ 300ml heißes Wasser

Soße
⚬ 80ml Sojasoße
⚬ 20ml Reisessig
⚬ 1/2 TL Chiliöl

Zubereitung:
Arbeitszeit: ca. 1 Stunde und 15 Minuten (inklusive Teigzubereitung)

1) Den Kohl waschen, sehr klein schneiden und mit Salz in einer Schüssel mischen. Ein paar Minuten zum durchziehen stehen lassen.

2) Das Wasser mit dem Mehl in einer neuen Schüssel vermengen bis es eine gute und feste Teigmasse ergibt. Anschließend den Teig in eine Frischhaltefolie packen und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

3) Ingwer und Knoblauch mit einer Reibe fein reiben (kann auch in kleine Würfel geschnitten werden, je nachdem worauf man Lust hat.) und mit dem Fleisch in eine Schüssel packen. Den Kohl per Hand das Wasser ausdrücken und gut abtropfen lassen. Diesen dann zum Hackfleisch dazu geben, ebenfalls auch die klein geschnittenen Frühlingszwiebel. Die Sojasoße, das Sesamöl, den Sake und das Mirin gemeinsam mit etwas Pfeffer zum Hackfleisch geben. Das Ganze mit der Hand gut vermengen bis eine dicke Masse entsteht.

4) Den Teig ausrollen. Die Teigfladen sollen ca. 1 mm dünn sein und einen Durchschnitt von 8-10 cm haben. Für das Ausstechen kann ein größeres Glas oder Förmchen genutzt werden. Immer schön die Arbeitsfläche und die Teigfladen mit Mehl bestreuen sodass nichts verklebt.

5) Jetzt die Teigfladen in eine Hand nehmen und 1 TL Fleischmasse in die Mitte des Fladen geben und den Rand mit etwas Wasser befeuchten damit der Fladen beim Zusammenklappen aneinander kleben bleibt. Nun den äußeren Rand des Teigfladens wellenförmig einklappen und mit der Hand schön dreieckförmig formen.

6) In einer Pfanne etwas Öl geben und heiß werden lassen. Die Teigtaschen kreisförmig hineinlegen und kurz für 2-3 Minuten anbraten lassen. Anschließen ca. 40ml Wasser in die Pfanne geben und abdecken. Das Ganze solange kochen lassen bis das Wasser verdampft ist. Unsere Gyoza sind nun fertig.

7) Die Zutaten für die Soße werden zusammen vermengt und als Dip zu den Gyoza gereicht.

Itadakimasu!


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Donnerstag, 1. Februar 2018

Paprika-Rindergeschnetzeltes auf Kokos-/Erdnusssoße

Wissenswert:
Heute möchte ich euch eine leckere Variante eines leichten Rindergeschnetzeltem zeigen. Verfeinert mit einer leckeren Kokos-/Erdnusssoße hat es einen asiatischen Touch und passt in jede kohlehydratarmen Ernährung hinein. Wenn es nicht Kohlehydratarm sein soll, passt Reis super zu diesem Rezept. Auf der Suche nach einem leichten Rezept, welches nicht so schwer auf meinem Magen liegt, habe ich ein ähnliches Rezept gefunden und etwas abgewandelt. Das Kochen hat mir Spaß gemacht und es ging ganz fix, auch für Menschen die nicht so gut kochen können. Probiert es einfach mal aus.

Zutaten (4 Personen):
⚬ 500g Rindersteak
⚬ 1 rote, gelbe und grüne Paprika
⚬ 1 Knoblauchzehe
⚬ 1 Dose (170 ml) ungesüßte Kokosmilch
⚬ 2 EL Erdnusscreme
⚬ 1/2 TL Gemüsebrühe
⚬ 1 EL gesalzene geröstete Erdnusskerne
⚬ 2-3 Stiele Petersilie
⚬ Limettensaft

Zubereitung:
Arbeitszeit: ca. 30 Minuten

1) Die Paprika waschen und in dünne Streifen schneiden. Das Rindfleisch abwaschen und abtupfen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.

2) 1 TL Öl in einer Pfanne erhitzen und darin das Fleisch bei starker Hitze für ca. 2 Minuten anbraten lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend herausnehmen.

3) 1 TL Öl in der ausgebackenen Pfanne geben und wieder erhitzen. Die Paprikastreifen und den Knoblauch darin gut für 2-3 Minuten anbraten lassen und anschließend die Kokosmilch, die Erdnusscreme und in 200 ml Wasser aufgelöste Gemüsebrühe hinzugeben. Das Ganze gut vermengen und nun ca. 5 Minuten köcheln lassen. Während das Gemisch köchelt, werden die Erdnüsse grob gehackt.

4) Die Petersilie waschen und abtrocknen und klein schneiden. Das Fleisch nun in das Gemisch geben, wieder für ein paar Minuten köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und ein wenig Limettensaft abschmecken. Die Erdnüsse gemeinsam mit der Petersilie unterrühren und schon ist unser Gericht fertig.

Guten Appetit!

Frohes neues Jahr 2018 - Lieber spät als nie

Hallo liebe Leser,

ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr 2018 mit ganz viel Gesundheit, Erfolg und Freude bei allem was ihr macht. Der erste Monat im neuen Jahr ist mittlerweile auch hinter uns und ich hoffe ihr seid alle gut in das neue Jahr gekommen.

Ich weiß, wir haben uns lange nicht mehr gelesen. Mein letzter Blogbeitrag war im November und seit dem war es auf meinem Blog so gut wie still. Doch wie so oft es bei mir ist, ich nehme mir zu viel vor, merke das ich es nicht umsetzen kann und höre auf anstatt mit weniger Arbeit weiter zu machen. Natürlich habe ich bei allem was ich für meinen Blog tue Spaß, aber ich habe mir zu viele Grenzen gesetzt und durch den Mangel an Zeit stolperte ich und es kam erstmal nichts mehr auf meinem Blog. Doch 2018 will ich da weiter machen bei dem ich aufgehört habe. Das Wichtigste zu Beginn, ich möchte nur noch spontan und wenn ich Lust dazu habe einen Blogbeitrag schreiben. Hierzu zählen meine übliche Themen wie Japan, Rezepte und Reviews, aber ich möchte natürlich auch neue Dinge ausprobieren. Alles spontan und je nach Laune. Da mir mein Blog sehr am Herzen liegt, möchte ich ihn nicht beenden, sondern mit neuer Kraft weiter führen. Für euch ist also nur zu wissen das es weiter geht und mit neuer Kraft spontan neue Blogbeiträge kommen werden. :)

Dieses Jahr hat für mich schon etwas turbulent angefangen. Stress auf der Arbeit mit dem Fachbereich bei dem ich eingesetzt war, privaten Stress und dann noch der Druck der momentan auf mir lastet wegen meinem Examen im Juli. Letzteres liegt am lernen weil ich Angst habe nicht rechtzeitig mit den Lernstoff durch zu sein. Bis zum Juli sind es ja noch 5 Monate, aber es macht mich dennoch etwas fertig muss ich zugeben. Deshalb bin ich froh wenn wir den 01. Oktober haben und ich endlich mein Examen hoffentlich erfolgreich in meiner Tasche habe. Danach kann ein neuer Lebensabschnitt für mich beginnen.

Mal schauen was 2018 neues bringen mag. Ich habe wie erwähnt im Sommer mein Examen während meiner Ausbildung und wenn alles klappt ab Oktober meinen Abschluss in der Tasche und eine neue Arbeitsstelle. Natürlich möchte ich in der Klinik bleiben in der ich gerade lerne. Wenn das alles geschafft ist, muss ich mir noch eine neue Wohnung suchen (so wie es ausschaut habe ich schon eine) und dann fange ich an mein Leben so richtig zu genießen und dann mit dem Ziel meine erste Japanreise zu finanzieren. Ich bin mir sicher das 2018 richtig gut werden wird für mich. Ich darf mich nur nicht von äußeren Einflüssen runter ziehen lassen. Ich gebe mein Bestes.

Auf ein neues tolles Jahr 2018. :)

Mata ne
Euer Chris

Montag, 20. November 2017

Spätzle nach Schwabenart

Wissenswertes:
Spätzle sind eine Eierteigware die gerade im Raum von Schwaben zur Hausmannskost zählt und über alle Grenzen hinaus bekannt ist. Man kann sie einfach so nach dem Kochen essen oder verarbeitet sie weiter in den verschiedensten anderen Rezepten die dazu gehören wie z.B. zu Rinderbraten oder auch zu Käsespätzle. Andere Namen dafür sind auch Spatzen oder wie in der Schweiz Spätzli. Sie haben eine lange Tradition und sind fest mit der schwäbischen Kultur verankert und zudem sehr einfach zubereitet und mega lecker.

Zutaten (4 Personen):
⚬ 400g Mehl Typ 405
⚬ 4 Eier
⚬ 1 TL Salz
⚬ 300ml warmes Wasser

Zubereitung:
Arbeitszeit: ca. 30 Minuten

1) Das Salz, das Mehl und die 4 Eier zusammen in eine Schüssel geben. Das Wasser langsam einrühren bis der Teig leicht klebrig wird. Anschließend muss der Teig ca. 10 Minuten ziehen damit das Mehl sich noch ein wenig festigen kann.

2) Während der Teig ruht, wird in einem Topf genügend Wasser aufgekocht sodass später darin die Spätzle schwimmen können. Salz hinzugeben natürlich nicht vergessen.

3) Nachdem der Teig fertig ist, wird entweder eine Spätzlehobel, eine Spätzlepresse oder ein einfaches Küchenbrett verwendet. Ich habe mich für letzteres entschieden. Mein Vorgehen ähnelt sich mit den beiden anderen Hilfsmitteln genau so. Also man nehme etwas Teig auf das Küchenbrett und scharbt über dem kochenden Wasser mit einer Spachtel den Teig Stück für Stück in das Wasser. So viel, das der Topf gut gefüllt ist, aber nicht zu viel sodass die Spätzle sonst zusammenkleben.

4) Wenn die Spätzle oben schwimmen, können sie mit Hilfe eines Schaumlöffels aus dem Topf genommen und auf ein Ofenblech, welches zuvor mit einem sauberen Küchenhandtuch bedeckt wurde, gegeben werden. Der Vorteil dabei ist, dass die Spätzle abkühlen können ohne das sie verkleben. Nun wiederholt man einfach Schritt 3 solange bis kein Teig mehr über ist und die Spätzle getrocknet sind.

Guten Appetit!

Hackbraten nach Art des Hauses

Wissenswertes:
Der Hackbraten ist ein urdeutsches Rezept welches in vielen Haushalten traditionell an Feiertagen oder an besonderen Anlässen gekocht wird. Auch für zwischendurch an einem Sonntag ist der Hackbraten immer wieder eine willkommene Speise am Mittagstisch. Ein bekannter Titel für einen Hackbraten ist auch "falscher Hase". Hier wird ein Hackbraten in Form eines Hasenrückens gebracht und gebraten. Er galt auch als günstigere Variante ein Hasengerichts. Der Hackbraten ist aber mittlerweile auch in verschiedenen Ländern zu hause und so viele Länder es gibt, so viele Rezepte sind auch davon auch vorhanden. Doch heute zeige ich euch mein Lieblingsrezept zu einem Hackbraten.

Zutaten (4 Portionen):
⚬ 500g gemischtes Hackfleisch
⚬ 250ml Bratensoße (entweder selbstgemacht oder im Fertigpäckchen)
⚬ 2 Zwiebeln
⚬ 1 rote Paprika
⚬ 1 Ei
⚬ 4 EL Paniermehl
⚬ Salz
⚬ Pfeffer
⚬ Paprikapulver

Zubereitung:
Arbeitszeit: ca. 60 Minuten

1) Das Hackfleisch in eine Schüssel geben, zerteilen und mit den Gewürzen so würzen wie es dem eigenen Geschmack gefällt. Nun das Paniermehl und das Ei dazu geben und das Ganze vermengen.

2) Nachdem die Fleischmasse vermengt wurde, ca. 4 gleichgroße Fleischballen mit der Hand formen. Anschließend einen Topf nehmen, erhitzen und darin die 4 Fleischballen so anbraten bis alle Seiten schön kross gebraten sind.

3) Nun die angebratenen Fleischballen aus dem Topf nehmen und im Fleischsud die Zwiebeln und die Paprika anbraten bis sie glasig sind. Jetzt die zuvor vorbereitete Bratensoße hinzugeben und bei hoher Hitze einmal aufkochen lassen. Nun die Fleischballen wieder hinzugeben und das Ganze für ca. 30 Minuten auf mittlere Hitze köcheln lassen.

4) Der Braten ist dann fertig wenn die Soße sichtbar reduziert und das Fleisch mit einer Gabel gut zu durchstechen ist. Schon kann er serviert werden. Am besten passt dazu Knödel, Rotkraut und ein Glas Rotwein. Yummi. 🙂

Einen guten Appetit wünsche ich euch.